SCHWEIZER MODELL

Neu in dieser Saison:

Berechnung der Tabelle erstmals nach dem ‚Schweizer Modell‘

Hierbei werden nicht die Tabellenpunkte (Sieg: 2:0 – Unentschieden: 1:1 – Niederlage: 0:2) für die Tabellenberechnung herangezogen sondern die Matchpunkte bilden hierfür die Grundlage (z.B. 7:2, 5:4, 3:6 usw.).

Es wird ein deutlicher Anreiz gegeben, jedes Match – auch die Doppel – sportlich auszutragen und nicht durch unsportliche interne Vereinbarung am grünen Tisch zu ‚beenden‘ bzw. abzuschenken.

Grafik © Badischer Tennisverband



Begründung des BTV zur Einführung des Schweizer Modells:

In der Medenrunde soll neben dem Leistungsaspekt vor allem der Spaß am Tennissport im Vordergrund stehen. Die Leidenschaft am Tennis verbindet uns alle und treibt uns an den Wochenendtagen im Sommer regelmäßig auf die Vereinsanlagen, um am Mannschaftsspielbetrieb teilzunehmen. Dabei verzichten wir auf viele andere Aktivitäten. Beispielsweise können wir diese Zeit auch mit unserer Familie verbringen. In den letzten Jahren konnten wir den zunehmenden Trend Doppel zu „schenken“ beobachten. Doch widersprechen sich die beiden Tatsachen nicht?

Das neue System belohnt zudem konstante Leistungen über eine ganze Saison. Der BTV sieht darin ein wirksames Mittel, die Wirkung kurzfristiger Effekte (z. B. Einsatz von Verstärkungen von ausgewählten Spielen) deutlich zu verringern. Dadurch gestaltet sich der Mannschaftswettbewerb deutlich fairer.

Das Schweizer Modell bietet eine Lösung für zwei Probleme. Aus diesem Grund haben die Vertreter der badischen Mitgliedsvereine auf der Mitgliederversammlung des BTV beschlossen: Schluss mit dem Nichtaustragen von Doppelspielen und Schluss mit Wettbewerbsverzug durch Ausnahmeeinsätze von ausgewählten Spielern! Ab jetzt wird wieder Tennis gespielt!

(© Badischer Tennisverband)

Download BTV: Schweizer Modell